13. Kunstwettbewerb der Bundeswehr kommt nach München

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Foto: Markus Brockmann

München. Am 26. Oktober 2017 fand in der Universität der Bundeswehr München in Neubiberg die Eröffnung einer Wanderausstellung mit Kunstwerken des 13. Kunstwettbewerbs der Bundeswehr statt.  Das Thema „Akzeptiert. Integriert. Respektiert. Die Bundeswehr in der Welt zuhause!?“ sorgte für viele Bilder, die sich mit dem Einsatzalltag der Soldatinnen und Soldaten fernab der Heimat auseinandersetzen und die nunmehr ausgestellt werden. Es ging um Sehnsucht nach der Familie, um Zusammenhalt unter Kameradinnen und Kameraden, aber auch um Dankbarkeit der oft bitterarmen Bevölkerung in den Einsatzländern.

Die Leiterin der Universitätsbibliothek, Dr. Maria Mann-Kallenborn, begrüßte alle anwesenden Gäste und verlieh ihrer Freude darüber Ausdruck, dass die Wanderausstellung des 13. Kunstwettbewerbs der Bundeswehr mit einer Vielzahl eingesandter Werke im neuen Bibliotheksgebäude der Universität der Bundeswehr in München einen schönen Platz gefunden habe. Dem schloss sich auch Prof. Dr. Merith Niehuss in ihrer Funktion als Präsidentin der Universität der Bundeswehr München an und hieß alle Gäste und Künstler herzlich willkommen.

Rolf Hartmann, Hauptgeschäftsführer der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung (EAS) dankte den Künstlern und lobte die Vielfalt der eingereichten Werke. Er würdigte insbesondere die langjährige Kooperation mit dem Streitkräfteamt im Rahmen der Durchführung der Kunstwettbewerbe und war sichtlich erfreut, auf viele Jahre der erfolgreichen Zusammenarbeit zurückblicken zu dürfen. Hartmann wünschte den anwesenden Gästen viel Freude bei der Besichtigung der ausgestellten Werke des 13. Kunstwettbewerbs, dessen Durchführung in den Händen der EAS lag.

Der Bundeswehr-Kunstwettbewerb wird seit 1997 im Wechsel mit der Katholischen Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung e.V. (KAS) und der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung in der Bundesrepublik Deutschland e.V. (EAS) durchgeführt. Vor diesem Hintergrund wurde mit der Veranstaltung zugleich der Startschuss für den 14. Kunstwettbewerb der Bundeswehr gegeben, dessen Durchführung wieder die KAS verantwortet. Oberstleutnant a.D. Jobst Schulze-Büttger vom Vorstand der KAS und der Leiter für den Geschäftsbereich Standortbetreuung und Service bei der KAS, Jörg Hilgert, übernahmen hierfür den „Staffelstab“ von der EAS.

Generalmajor Werner Weisenburger, Amtschef des Streitkräfteamtes und Schirmherr des Kunstwettbewerbs, gab schließlich dem Publikum, darunter auch Oberst Michael Brockmann als Leiter der Gruppe Betreuung und Fürsorge Bundeswehr im Streitkräfteamt, das Thema des neuen Wettbewerbs bekannt. Unter dem aktuellen Thema „Mut“ können bis zum 15. Juni 2018 alle Bundeswehrangehörigen – auch unter Beteiligung ihrer Familienangehörigen – künstlerisch tätig werden. Ob als Malerei, Zeichnung, Fotografie Video oder Objekt – vielfältige Gestaltungsformen sind gerne gesehen.

Generalmajor Weisenburger stellte in seiner Ansprache heraus, es gehe im neuen Kunstwettbewerb darum, wo wir Mut in unserem Berufsalltag erkennen oder wo uns Menschen begegnen, die Mut zeigen. Mut zu zeigen, äußere sich nicht nur in der Überwindung von ausweglosen Situationen, „sondern auch im Einstehen für andere, im Widersetzen gegen Ungerechtigkeit“ oder dabei, den eigenen Standpunkt zu vertreten. Der Generalmajor berief sich auf das Goethe-Wort „Zu allem Großen ist der erste Schritt der Mut“ um zu verdeutlichen, dass wohl auch Mut dazu gehöre, sich am 14. Kunstwettbewerb der Bundeswehr zu beteiligen. Zielsicher fasste er seine Botschaft auf einprägsame Weise zusammen: „Haben Sie also Mut und seien Sie dabei!“

Mit diesen Worten endete die Festveranstaltung in der Universität der Bundeswehr München, deren Teilnehmer sich nachfolgend Kunstwerke der Wanderausstellung des letztjährigen Wettbewerbs betrachteten und weiterhin rege über das Thema des 14. Kunstwettbewerbs diskutierten.

Der Kunstwettbewerb der Bundeswehr steht unter der Schirmherrschaft des Amtschefs des Streitkräfteamtes und ruft alle zwei Jahre die Menschen in der Bundeswehr dazu auf, sich mit einem vorgegebenen Thema künstlerisch auseinanderzusetzen. Absicht ist es, mit solchen besonderen Maßnahmen zur Förderung von Künstlern in der Bundeswehr und zur Verbesserung der Integration der Bundeswehr in die Gesellschaft beizutragen. Weitere Informationen zum Kunstwettbewerb der Bundeswehr finden Sie unter: www.kunstbw.de