EAS und KAS – Ökumene mit Tradition

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Berlin. In diesem Jahr fand die gemeinsame Vorstandssitzung von Evangelischer und Katholischer Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung (EAS und KAS) am 22. November bei der KAS in Berlin-Marienfelde statt.

Bei dem seit dem Jahr 2000 traditionellen ökumenischen Austausch ging es in diesem Jahr u.a. um die Entwicklungen in der OASE-Einsatzbetreuung, einer gemeinsamen Initiative von EAS und KAS. Seit 20 Jahren engagieren sich die beiden Organisationen überall dort, wo deutsche Soldatinnen und Soldaten im Einsatz sind. Schwerpunkt ist dabei der Betrieb gastronomischer OASE-Betreuungseinrichtungen oder die Organisation und Durchführung von Konzerten wie zuletzt am 12. Oktober im Feldlager im nordirakischen Erbil im Rahmen des dortigen Kontigentfestes.

Die intensive und bedarfsgerechte Betreuung der Bundeswehrangehörigen und ihrer Familien – sei es im Einsatz oder im Grundbetrieb – ist für EAS/KAS ein zentrales Anliegen, über das am 22. November auch bei der Sitzung der Bundesarbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung (BAS) diskutiert wurde, deren Vertreter wenige Stunden zuvor in der Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin-Mitte zusammenkamen. Die BAS, deren Vorsitz Bundesminister a.D. Dr. Franz Josef Jung innehat, wurde am 1957 mit dem Ziel gegründet, einen einheitlichen Ansprechpartner für die Belange der Soldatenbetreuung zu schaffen. Der Verein unterstützt und fördert Veranstaltungen und Vorhaben zur Betreuung von Soldaten der Bundeswehr und Soldaten verbündeter Streitkräfte. Neben den beiden kirchlichen Organisationen EAS/KAS gehören der BAS auch der Reservistenverband, der Deutsche BundeswehrVerband, das Bundeswehrsozialwerk sowie der Caritasverband Koblenz an.

Es ist angesichts des Engagements von EAS und KAS für unsere Soldatinnen und Soldaten kein Zufall, dass die jährliche gemeinsame Vorstandssitzung und die BAS-Sitzung zumeist rund um den Tag des Heiligen Martin, dem Schutzheiligen der Soldaten, stattfinden und auch diesem Festtag entsprechend begangen werden. Neben den Laternenumzügen und den St. Martinsfeiern gehört im November auch das Gänse-Essen zur Tradition rund um den St. Martinstag. Deshalb fanden die gemeinsamen Sitzungen ihren krönenden Abschluss mit dem jährlichen Gänse-Essen in den Räumlichkeiten der KAS. Die kirchlichen Trägervereine erinnern damit auch an die Botschaft des Heiligen Martin: Es ist der Einzelne, der mit seinem entschlossenen Handeln Barmherzigkeit, Hilfe, Freude und damit Licht in die Welt bringen kann. Auch EAS und KAS hoffen, mit ihrer Arbeit dort Hilfe zu sein, wo unsere Soldatinnen und Soldaten die Betreuungsangebote beider Trägerverbände benötigen.