Holzdorfer Soldaten gewinnen EAS-Beachvolleyballcup 2017

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Wangerooge. Insgesamt 16 Beachvolleyballmannschaften aus den Betreuungsstandorten der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung (EAS) reisten zum diesjährigen Beachvolleyballcup der EAS auf die Nordseeinsel Wangerooge, der vom 17. bis 21. Juli stattfand.

Bereits bei der Ankunft war klar, dass der Wettergott auch in diesem Jahr auf der Seite der Mitspieler sein würde. In Zeiten von ‚Wetter-Apps‘ auf dem Smartphone, haben alle Teilnehmer in weiser Voraussicht die Hallenschuhe zu Hause gelassen und konnten sich über zwei Turniertage bei bestem Wetter am Strand von Wangerooge freuen.

Nachdem das Gepäck in der Sporthalle verstaut war und die Mannschaften ihre Schlafplätze eingerichtet hatten, konnte das Turnier pünktlich am Strand eröffnet werden. Dieter Hollinde, Regionalreferent der EAS, begrüßte die Spieler und konnte nach wenigen organisatorischen Anmerkungen an den sportlichen Turnierleiter Andreas Bahlburg, den Vorsitzenden des Volleyball-Bundesligisten SVG Lüneburg, übergeben.

Die Regeln waren klar, die Mannschaften in Gruppen eingeteilt und schon konnte es losgehen. Schnell zeigte sich, dass in diesem Jahr fast alle Mannschaften sehr gut vorbereitet waren und sich spannende Begegnungen bereits in der Vorrunde ergaben. Am Ende des ersten Spieltages standen dann die acht Mannschaften fest, die am Folgetag um den EAS-Cup antreten würden. Dies waren die Mannschaften aus den Bundeswehr-Standorten Holzdorf, Diepholz, Sanitz, Viereck, Delmenhorst, Putlos, Seedorf und Wilhelmshaven.

Auch der zweite Turniertag zeigte sich von seiner besten Seite: strahlender Sonnenschein bei Temperaturen weit über 20 Grad Celsius mit einem frischen Wind, der einigen Spielern doch zu schaffen machte. Am frühen Nachmittag standen dann die Gewinner der ‚Trostrunde‘ fest. Den „Wangerooge-Cup“ gewann die Mannschaft aus dem niedersächsischen Celle, die erstmals in der langen Tradition dieses Turniers den Einzug in die Hauptrunde verpasst hatte. In der Hauptrunde kam es dann zu einem sehr spannenden Spiel um den dritten Platz. Die Mannschaften aus Delmenhorst und Celle schenkten sich wirklich nichts und am Ende siegten die Logistiker aus Delmenhorst knapp über die Fallschirmjäger aus Seedorf. Im Endspiel standen sich die Mannschaften aus Holzdorf und Sanitz gegenüber. In drei Sätzen konnten die Holzdorfer dann erstmals den EAS-Cup für sich entscheiden.

In gewohnter Art und Weise fand am Abend die Siegerehrung im Garten des ‚Haus Jade‘, dem Gästehaus des Bundeswehr Sozialwerk auf Wangerooge, statt. Im Beisein des stellvertretenden Kurdirektors Christian Pollmann nahmen die Mannschaften ihre Urkunden und Preise entgegen. Für die siegreichen Mannschaften gab es die gewohnten Volleybälle, ebenso wie für das ‚Schlusslicht‘ des Turniers. Mit dem gewonnenen Ball kann die Mannschaft aus Rotenburg/Wümme für das Turnier im kommenden Jahr üben.

Direkt nach der Siegerehrung endete dann auch der ‚Vertrag‘ mit Petrus, der es mit Übergabe des letzten Preises so richtig krachen ließ und die Sportler für zwei Stunden mit einen herrlichen Gewitter überraschte. Aber dank des Teams des ‚Haus Jade‘ konnten alle das Grillbuffet im Speisesaal im Trockenen genießen.

Die EAS bedankt sich bei allen Unterstützern des Turniers. Besonders hervorzuheben ist die Kurverwaltung der Nordseeinsel Wangerooge, ohne deren Unterstützung, von der Turnhalle als Unterkunft und Spielstätte bis hin zu den fleißigen Mitarbeitern des Bauhofes, dieses Turnier nicht möglich gewesen wäre. Ebenfalls unverzichtbar die Unterstützung durch das Team des ‚Haus Jade‘, welches es wieder einmal geschafft hat, alle Teilnehmer trotz eines vollen Hauses zusätzlich zu versorgen. Der Dank für die gesponserten Preise geht an das Bundeswehr Sozialwerk und das ‚Café Treibsand‘ und schlussendlich an alle Wangerooger und Feriengäste, die alle Teilnehmer tatkräftig unterstützt haben. Für den perfekten Spielablauf sorgte Andreas Bahlburg mit seinem Team. Danke Andreas!

Endergebnis:

  1. Holzdorf
  2. Sanitz
  3. Delmenhorst
  4. Seedorf
  5. Wilhelmshaven
  6. Putlos
  7. Viereck
  8. Diepholz
  9. Celle
  10. Fritzlar
  11. Luttmersen
  12. Hesedorf
  13. Burg b. Magdeburg
  14. Westerstede
  15. Augustdorf
  16. Rotenburg/Wümme

Text und Bilder: Dieter Hollinde (EAS)