Kunstausstellung im Bundespresseamt eröffnet

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Berlin. Das Besucherzentrum des Presse- und Informationsamtes der Bunderegierung im Berliner Regierungsviertel steht in den kommenden vier Wochen ganz im Zeichen der Kunst. Denn in dem Gebäude am Berliner Reichstagufer werden vom 6. bis 31. März eingereichte und prämierte Werke des 13. Kunstwettbewerbs der Bundeswehr gezeigt.

Sie haben mich sehr bewegt

„Sie haben mich sehr bewegt“ – mit diesen an die ausstellenden Künstler gerichteten Worten eröffnete Georg Streiter, stellvertretender Regierungssprecher, die Ausstellung im Foyer des Amtes und begrüßte die anwesenden Gäste aus Politik, Bundeswehr und Kirche. Er habe sehr viele Emotionen in den Kunstwerken gesehen, die einen tiefen Eindruck von den Lebensrealitäten der Menschen in der Bundeswehr geben und die den zahlreichen Besucherinnern und Besuchern sicherlich einen Anstoß für Diskussionen geben werden, so Streiter weiter.

„Kunst ist eine Möglichkeit, sich mit dem eigenen Soldatenleben auseinanderzusetzen“

Auch Generaloberstabsarzt a.D. Dr. Ingo Patschke, Vorsitzender der EAS, freute sich über die große Resonanz zur Ausstellungseröffnung und unterstrich in seinem Grußwort, dass vor allem die künstlerische Qualität und inhaltliche Vielfalt der eingereichten Werken bemerkenswert seien. „Als christliche Soldatenbetreuungsorganisation ist es uns besonders wichtig, mit dem Kunstwettbewerb den Menschen in der Bundeswehr eine Möglichkeit zu bieten, sich mit den Streitkräften und ihrem eigenen Soldatenleben auseinanderzusetzen.“, so Patschke.

Als Schirmherr des Kunstwettbewerbs der Bundeswehr legte Generalmajor Werner Weisenburger, Amtschef des Streitkräfteamts, in seiner Rede besonderen Wert auf die öffentliche Wahrnehmung von Kunst und künstlerischer Betätigung innerhalb der Bundeswehr. „Es ist mir ein besonderes Anliegen, den Kunstwettbewerb innerhalb der Bundeswehr bekannt zu machen“, so Weisenburger. Aus diesem Grund wird die Kunstaustellung ab April auf Wanderschaft gehen und an unterschiedlichen Orten im gesamten Bundesgebiet, darunter Flensburg, München und Ulm, zu sehen sein.

Musikalisch begleitet wurde die Ausstellungseröffnung vom Berliner Musiker Sascha Kempin, der mit Liedern von Triggerfinger, Pearl Jam und Daughtry für die passende Stimmung sorge.

Der Kunstwettbewerb der Bundeswehr ruft seit dem Jahr 1997 Bundeswehrangehörige dazu auf, sich mit einem vorgegebenen Thema künstlerisch auseinanderzusetzen. Eine fachkundige Jury bewertet die eingereichten Werke und prämiert im Saal des Verteidigungsausschusses im Deutschen Bundestag die Gewinnerinnen und Gewinner.

Fotos: Dieter Hollinde (EAS)