Ausstellungseröffnung in der Marineschule Mürwik

Mürwik. In einem feierlichen Rahmen wurde am 12. April 2017 die Wanderausstellung zum 13. Kunstwettbewerb der Bundeswehr in der Marineschule Mürwik in Flensburg eröffnet. Unter dem Thema: „Akzeptiert. Integriert. Respektiert. Die Bundeswehr in der Welt zuhause!?“ sind im Foyer der Marineschule Mürwik die zehn Gewinner-Kunstwerke bis Ende Mai ausgestellt und für die Öffentlichkeit zugänglich.

Mit einer kleinen Vernissage vor etwa 30 Gästen, darunter die Flensburger Stadtpräsidentin Swetlana Krätzschmar und der Fraktionsvorsitzende der FDP Flensburg und Objektmanager des Bundeswehrdienstleistungszentrums Flensburg, Kay Richert, wurden die zehn Gewinner-Exponate feierlich präsentiert.

Nach der Begrüßung durch den Kommandeur der Marineschule Mürwik, Flottillenadmiral Kay-Achim Schönbach, betonte Rolf Hartmann, Hauptgeschäftsführer der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung (EAS), dass Bundeswehr und Kunst zwei sich nicht ausschließende Themenfelder sind. „Es gibt viele Künstlerinnen und Künstler in den Streitkräften, was uns zeigt, dass die Menschen in der Bundeswehr facettenreich und vielfältig sind – so vielfältig wie unsere gesamte Gesellschaft.“, so Hartmann. Bevor er das Wort an Militärdekan Ernst Raunig übergab, bedankte sich Hartmann beim Kommandeur für die Unterstützungsleistung und die Möglichkeit, die Werke dort auszustellen. Neben geistlichen Worten hob Dekan Raunig die Wichtigkeit des Kunstwettbewerbs in der Bundeswehr hervor und betonte die Einbindung in seinen Lebenskundlichen Unterricht, bevor er sie im Anschluss eröffnete.

Bis zum 31. Mai können die prämierten Werke in der Marineschule Mürwik, Kelmstraße 14, 24944 Flensburg, betrachtet werden. Anschließend wechselt die Ausstellung in das Bundeswehrkrankenhaus in Ulm.

Aus einer Vielzahl eingereichter Werke wurden im November 2016 die Sieger prämiert. Jedes der einzelnen Kunstwerke des 13. Kunstwettbewerbs, der durch die EAS organisiert wurde, unterstreicht die persönliche – zum Teil auch kritische – Auseinandersetzung des Künstlers mit dem Dienst innerhalb der Streitkräfte. Die Künstler kommunizieren mit den Betrachtern und geben einen Einblick in ihre Lebenswirklichkeit.

Der Kunstwettbewerb ist Mitte der 1990er Jahre durch eine Idee des Staatssekretärs im Bundesministerium der Verteidigung, Dr. Peter Wichert, entstanden und steht unter der Schirmherrschaft des Amtschefs des Streitkräfteamtes. Er ruft alle zwei Jahre Soldatinnen, Soldaten und Zivilbedienstete der Bundeswehr dazu auf, sich mit einem vorgegebenen Thema künstlerisch auseinanderzusetzen. Der Kunstwettbewerb wird seit 1997 von der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung (EAS) und der Katholischen Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung (KAS) im Wechsel durchgeführt.