Loslassen und den Absprung wagen

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Ribbek/Paulinenaue. Jeweils im Juli und September veranstaltete die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung (EAS) zusammen mit der Cornelius-Vereinigung e.V. eine Eltern–Teenager–Fallschirmfreizeit im brandenburgischen Paulinenaue. Auf dem Flugplatz Bienenfarm, drei Kilometer nördlich von Ribbek im Havelland, konnten sich die Bundeswehrangehörigen und deren Teenager der Herausforderung stellen, mit einem Fallschirmsprung aus ca. 1.000 Metern die Welt aus der Vogelperspektive zu genießen.

Ziel der Veranstaltung war es, die Entwicklung von Persönlichkeit und Beziehungsfähigkeit durch gemeinsame Erlebnisse und Herausforderungen zu festigen. Dabei sorgte das Team des Fallschirmsprungclubs „Nordost 99“ für eine professionelle Ausbildung in Theorie und Praxis.

Begleitet und inhaltlich angereichert wurden die beiden Ausbildungseinheiten durch geistliche Impulse der Cornelius-Vereinigung e.V. „Christen in der Bundeswehr“, die als roter Faden durch die Wochenenden im Juli und September führten. So wurde für jeden ersichtlich, dass der Gott der Bibel nicht in erster Linie ein Gott religiöser Feiertage ist, sondern vielmehr derjenige, dem daran gelegen ist, in unser Leben hineingenommen zu werden, um unseren Alltag zu bereichern. „Wer und was gibt mir Halt?“, „Wer und was treibt mich an?“, „Wo will ich eigentlich ankommen?“ und „Gibt es ein Ziel das sich lohnt?“, waren die inhaltlichen Fragen jedes einzelnen Teilnehmers an den Wochenenden.

Da es nach solch erlebnisreichen Wochenenden mit bewegenden Eindrücken nicht leicht fällt, die schönen Momente und gewonnenen Erkenntnisse zu bewahren, war zum Abschluss der Veranstaltung jeder aufgerufen, seine Highlights auf einer persönlichen Visitenkarte festzuhalten. Diese wird den Teilnehmern helfen, für sie entscheidende Eindrücke vor dem Vergessen und für ihren weiteren Lebensweg zu bewahren. „Mit diesen Veranstaltungen stärken wir das Gemeinschaftsgefühl und motivieren die Teilnehmer, sich mit der Frage nach Gott zu beschäftigen.“, so der Organisator Hans-Christian Köhnke.

Text und Bilder: Hans-Christian Köhnke