Reiten, Spaß und gemeinsam Zeit verbringen

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Eibenstock/Erzgebirge. Der richtige Umgang mit Pferden, das Erlernen und Verbessern der eigenen Reitkunst sowie gemeinsame Erlebnisse mit der Familie standen im Vordergrund der Familienreiterwoche. Vom 22. bis 29. Juli veranstaltete die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung (EAS) eine Reiterfreizeit im Reit- und Sporthotel in Eibenstock, die für die Familien aus verschiedenen Bundeswehrstandorten ein ganz besonderes Erlebnis war. 

Auf dem Pferd reiten, es in den Stall führen, füttern, misten und striegeln – all das erlebten die insgesamt 22 Teilnehmer der einwöchigen Familienreiterfreizeit im Erzgebirge, um dem Soldatenalltag zu entrinnen.

Sowohl für die Neulinge, als auch für die geübten Reiter, hatte das Team sieben anspruchsvolle Tage erarbeitet. Nachdem sich die reitbegeisterten Teilnehmer mit dem Gestütsgelände vertraut gemacht hatten, begann die Woche für die „Anfänger“ mit Longen-Arbeiten, während die erfahrenen Reiter sich im Abteilungsreiten üben konnten. Um das Pferd punktgenau zu steuern, wurden Bahnfiguren in den drei Gangarten (Schritt – Trab – Galopp) absolviert. Dabei versuchten die Reitlehrerinnen, die Zusammenarbeit von Mensch und Tier so harmonisch und effektiv wie möglich zu gestalten. Reiten ist aber nicht nur Vergnügen, denn auch die morgendliche Stallarbeit, das Ausmisten, das neu Einstreuen des Stalles oder die Futterverteilung gehörten dazu.

Der Mittwoch stand ganz im Zeichen der Familie. Einige unternahmen Ausflüge in die nähere Umgebung von Eibenstock, andere hingegen verbrachten den Tag im Schwimmbad, um einfach mal abzuschalten.

Für die Neulinge begann der nächste Tag mit einem geführten Geländeritt. Das Reiten in der freien Natur war für einige das erste Mal und sorgte nicht nur für viel Begeisterung und strahlende Gesichter, sondern bot die Möglichkeit zum Abschalten und Auftanken.

Freitagmorgen waren ungewohnte Klänge aus der Reithalle zu hören. Burkhard Köhn, alias „Flinker Waschbär“, schlug die Trommel und lockte so die Teilnehmer zu sich. Der „Hobby-Indianer“ brachte besonders die Kleinen zum Staunen, indem er zeigte, wie Spuren von unterschiedlichen Tieren aussehen und welches Fell zu welchem Tier gehört. Auch das anschließende Baumscheiben-Quiz, bei dem die einzelnen Baumarten zugeordnet werden mussten, sorgte für Spiel und Spaß bei den Kindern. Am Nachmittag stand ein kleines Stallturnier an. Ausgelost in Zweierteams galt es, auf Zeit mit dem Pferd einen Hindernis-Parcours zu meistern. Dabei wurden die „Anfänger“ von den erfahrenen Reitern geführt.

„Auf zur Kremserfahrt“, hieß es am letzten Tag der Familienreiterwoche. Gezogen von zwei schweren Kaltblütern, ging es gemütlich rund um Eibenstock, bevor eine Besichtigung des Besucherbergwerks Bad Schlema stattfand. Den Abschluss der Woche bildete ein Grillfest mit Siegerehrung des Hindernis-Parcours.

„Eine tolle und aufregende Woche, die leider viel zu schnell vorbei ging“, so die einheitliche Aussage aller Teilnehmer.