Rockkonzert in der ‚OASE – Camp Marmal‘ – ‚Rockhofener‘ lassen es richtig krachen

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Masar-e Scharif. Es war ein Konzert der etwas anderen Art! Mit Unterstützung der OASE-Einsatzbetreuung, einer gemeinsamen Initiative von Evangelischer Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung (EAS) und Katholischer Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung (KAS), reiste die Wittmunder Soldatenband ‚Rockhofener‘ ins nordafghanische Masar-e Scharif, um dort am 10. August für die Frauen und Männer des Deutschen Einsatzkontingents RS (Resolute Support) Afghanistan vor der Betreuungseinrichtung ‚OASE – Camp Marmal‘ ein Konzert zu geben.

Bei Ankunft der Musiker Leszek Andrzejewski (Gesang), Thorsten Prinz (Schlagzeug), Jens Krichels (Gitarre) und Bernhardt Steiner (Bass) wurden diese von tropischen Temperaturen von über 40 Grad Celsius im Schatten erwartet. Dies konnte jedoch gestandene Rocker wie die ‚Rockhofener‘ nicht davon abhalten, ihr Equipment pünktlich aufzubauen und vorzubereiten. Ihren Namen hat sich die Band nach eigenen Angaben in Anlehnung an den Traditionsnamen des Geschwaders ‚Richthofen‘ gegeben und spielten damit schon zuvor auf vielen Bühnen. Eine Bühne war in Masar-e Scharif ebenfalls vorhanden, Technik wurde besorgt und vorher ein Interview und Werbung bei Radio Andernach gemacht.

Am nächsten Tag war es soweit: Die Gitarren wurden gestimmt, der Bass Drum gespannt und die Scheinwerfer richtig ausgerichtet – schließlich ging es darum, den Soldatinnen und Soldaten eine unvergessliche Atmosphäre inmitten des Einsatzgeschehens zu verschaffen. Das Konzert konnte beginnen! Bei ausgelassener Stimmung hörten sich die Kameraden eine Band an, die einige von ihnen bereits aus anderen Einsätzen kannten. Und das wohl aus gutem Grund, denn auch an diesem Abend ließen es die ‚Rockhofener‘ richtig krachen und blieben damit einmal mehr in einprägsamer Erinnerung.

Das Bibelfrühstück am Freitagmorgen wurde spontan zu einem Akustikkonzert, das kurzerhand vom Nebenraum in das gesamte OASE-Lokal erweitert wurde. Bevor es am Sonntag wieder nach Deutschland ging folgte noch ein Akustikkonzert in der ‚Stellung 1‘ (ehemals ‚Kojotebar‘) das es in sich hatte.

Das Hauptaugenmerk der Band lag darauf, den Kameraden im Einsatz ein wenig Abwechslung und Freude zu bringen, was ihnen mit dem musikalischen Einsatz sichtlich gelungen ist. Dafür ein herzliches Dankeschön an die Kameraden der ‚Rockhofener‘.