Usedom ist immer eine Reise wert

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Kamminke/Usedom. Bereits zum achten Mal fand das gemeinsame Seminar der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung (EAS) und des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. auf der Ostseeinsel Usedom statt. 29 Teilnehmer aus verschiedenen Standorten der Bundeswehr erkundeten vom 06. bis 11. August neben der Kriegsgräberstätte Golm verschiedene Orte auf der Insel und der Umgebung.

Ausgangspunkt einer fünftägigen spannenden Seminarwoche auf der Insel Usedom war die Jugendbegegnungs- und Bildungsstätte (JBS) Golm, die direkt am Stettiner Haff, im Fischerdorf Kamminke, liegt.

Der erste Tag stand ganz im Zeichen des Volksbundes und der nahegelegenen Kriegsgräberstätte Golm. Nach einer kleinen Einführung in die Aufgaben des Volksbundes und über die Geschichte, stand am Vormittag die Besichtigung der Gedenkstätte, die zunächst nicht aussieht, wie man sich eine Kriegsgräberstätte vorstellt, auf dem Programm. Verteilt über das parkähnliche Areal befinden sich neben Soldatengräbern die Ruhestätten von Einwohnern der Stadt Swinemünde und Flüchtlingen, die bei der Bombardierung der Stadt am 12. März 1945 ums Leben gekommen sind. Der Nachmittag diente einer ersten Erkundung der Insel mit dem Fahrrad, bevor am Abend der Grill- und Räucherabend mit frisch gegrilltem Fisch besonders viel Anklang fand. Hierbei konnten sich alle Teilnehmer näher kennenlernen und den Sonnenuntergang am Haff genießen.

Neben einem Ausflug nach Swinemünde, in den polnischen Teil der Insel Usedom, und einem Besuch des Historisch-Technischen Museums in Peenemünde, stand eine Fahrt mit dem Schiff nach Mistroy (Polen) auf dem Programm, wo jeder die Möglichkeit hatte, den Ort auf eigene Faust zu erkunden.

Alle Teilnehmer waren sehr begeistert von den vielen Sehenswürdigkeiten und würden auf jeden Fall wiederkommen, um die Insel Usedom zu genießen. „Wir haben viele neue Eindrücke mit nach Hause genommen. Danke an die tolle Organisation und Betreuung.“, so das Feedback eines Teilnehmers.