Bildungsmodule

Ob Seminarreise oder Vortrag auf Standortebene – mit fachlich versierten Referenten initiiert die EAS individuelle Bildungsveranstaltungen und ermöglicht so den Bundeswehrangehörigen, sich intensiv mit aktuellen Themenkomplexen auseinanderzusetzen und eigene Sichtweisen zu entwickeln.

Die EAS greift auf ein großes Netzwerk von Fachreferenten zurück und garantiert so eine hohe Qualität und Originalität des angebotenen Bildungsangebots. Dabei organisiert und unterstützt sie bei der Planung und Durchführung von Vorträgen und Seminarreisen.

Bildungsangebote der EAS

Seit dem Jahr 2010 bietet die EAS in Kooperation mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. Seminare in verschiedenen Bildungsstätten in Deutschland und im benachbarten europäischen Ausland an. Bei all diesen Seminaren ist der Überblick über die Arbeit des Volksbundes sowie eine Führung über die Kriegsgräberstätte, an die die jeweilige Bildungsstätte angebunden ist, ein fester Bestandteil.

Das Seminarangebot kann sowohl in der Bildungsstätte im belgischen Lommel, als auch im holländischen Ysselsteyn stattfinden. Beide Bildungsstätten verfügen über ausreichende Unterbringungsmöglichkeiten.

Das Programm kann vielfältig gestaltet werden. Neben der eingeplanten Führung über den Soldatenfriedhof besteht die Möglichkeit, die größte Garnisonsstadt Belgiens mit einem Militärmuseum zu besuchen, Tagesausflüge nach Antwerpen oder Eindhoven sind ebenfalls möglich. Detailliert ausgestaltete Programme werden individuell auf Ihren Bedarf angepasst.

Dieses Seminar bietet die Möglichkeit, Bildung mit Entspannung zu verbinden. Es eignet sich sowohl für Fahrten im Rahmen der Politischen Bildung, als auch für Einheiten und Verbände, die nach einem Auslandseinsatz das Geschehene außerhalb der Liegenschaft reflektieren und das Gemeinschaftsgefühl wieder stärken wollen.

Es ist möglich und wünschenswert, dieses Seminar in Form einer Rüstzeit durchzuführen. Notwendige Absprachen mit Ihrem Evangelischen Militärpfarramt werden vorzugsweise durch die EAS übernommen. Da die Bildungsstätten sehr gefragt sind, ist eine Vorlaufzeit (6 bis 12 Monate) einzuplanen.

Die Hauptstadt Berlin, politisches Zentrum zweier ehemals totalitärer Systeme, ist als Lernort für die deutsche Vergangenheit prädestiniert.

In zwei Seminartagen soll an den realen Schauplätzen die Geschichte des Regimes der Nationalsozialisten und der Führung der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) aufgearbeitet werden.

Der erste Tag soll einen Einblick in die Schreckensherrschaft des Nationalsozialismus unter Adolf Hitler geben. Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas (Stelenfeld) bietet mit seinem Dokumentationszentrum den Besuchern einen teils bedrückenden Eindruck. Wie sich mutige Männer und Frauen gegen dieses System zur Wehr setzten, wird in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand deutlich. In den ehemaligen Büroräumen des Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg ist den verschiedenen Widerstandsgruppen im Dritten Reich eine Ausstellung gewidmet, die eindrucksvoll anhand von Einzelschicksalen die Widerstandskämpfer benennt und ihre Motivation beleuchtet.

Der zweite Tag widmet sich dem Regime der SED in der Deutschen Demokratischen Republik. Beim Besuch der Zentrale der Staatssicherheit (STASI) und dem zugehörigen Untersuchungsgefängnis in Berlin-Hohenschönhausen bekommt der Teilnehmer einen Einblick in die Methoden der STASI, die mehr auf die Psyche der Bürger gerichtet war.

Zwar kann an zwei Tagen nicht die Geschichte von 56 Jahren aufgeholt werden, jedoch geben die Referenten und Zeitzeugen der verschiedenen Lernorte einen guten Überblick und laden ein, die jüngere deutsche Geschichte auf eigene Faust weiter zu erkunden.

Seit dem Jahr 2010 bietet die EAS in Kooperation mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. Seminare in verschiedenen Bildungsstätten in Deutschland und im benachbarten europäischen Ausland an. Bei all diesen Seminaren ist der Überblick über die Arbeit des Volksbundes sowie eine Führung über die Kriegsgräberstätte, an die die jeweilige Bildungsstätte angebunden ist, ein fester Bestandteil.

Das Seminar auf der Insel Usedom findet im kleinen Ort Kamminke statt. In Sichtweite zur polnischen Grenze liegt die Jugendbegegnungsstätte Golm, die sich unweit des Friedhofes befindet.

Mögliche Programmpunkte sind hier der Besuch des Technikmuseums in Peenemünde, wo die V2-Rakete entwickelt wurde und natürlich ein Stadtrundgang durch Swinemünde.

Dieses Seminar bietet die Möglichkeit, Bildung mit Entspannung zu verbinden. Es eignet sich sowohl für Fahrten im Rahmen der Politischen Bildung, als auch für Einheiten und Verbände, die nach einem Auslandseinsatz das Geschehene außerhalb der Liegenschaft reflektieren und das Gemeinschaftsgefühl wieder stärken wollen.

Es ist möglich und wünschenswert, dieses Seminar in Form einer Rüstzeit durchzuführen. Notwendige Absprachen mit Ihrem Evangelischen Militärpfarramt werden vorzugsweise durch die EAS übernommen. Da die Bildungsstätten sehr gefragt sind, ist eine Vorlaufzeit (6 bis 12 Monate) einzuplanen.

Im Jahr 2015 war die Bundesrepublik Ziel vieler Flüchtlinge aus den Kriegs- und Krisengebieten im Nahen Osten, in Nordafrika und Asien. Immer wieder tauchte in den vielen Diskussionen zur sogenannten „Flüchtlingskrise“ der Begriff „Integration“ auf. Man konnte viele Stimmen vernehmen, deren Tenor fast immer war, dass die Flüchtlinge sich integrieren müssen. Doch was bedeutet überhaupt Integration für die Gesellschaft oder für den Einzelnen? Welche Form von Integration erwarten wir von den Menschen, die zu uns kommen? Müssen Menschen, die bei uns Schutz suchen, alle Werte aufgeben, nach denen sie bislang gelebt haben? Es gibt viele Fragen, die durchaus kontrovers innerhalb unseres Landes diskutiert werden.

Dieses Seminar soll die Teilnehmenden zum Nachdenken über Integration, fremde Kulturen und die Beweggründe der Menschen, die bei uns Schutz suchen, anregen. Durchgeführt werden soll dieses Tagesseminar als eine Mischung aus Workshop, kurzen Vorträgen und Diskussionen.

Als Armee im Einsatz wird die Bundeswehr auch mit Todesfällen im Einsatz konfrontiert. Neben den Belastungen der Soldaten im Einsatz, die mit dem Tod eines Kameraden direkt konfrontiert werden, ist es auch für die Soldaten in den Heimatstandorten nicht einfach, mit dem Tod eines Kameraden umzugehen. Auf einige wenige wartet eine Aufgabe, die nicht alltäglich ist: das Überbringen der Todesnachricht an die Angehörigen.

In diesem Seminar sollen die möglichen Reaktionen der Angehörigen wissenschaftlich hinterfragt und eine „Checkliste“ erarbeitet werden, anhand der die bevorstehende Überbringung der Todesnachricht vorbereitet werden kann. Obwohl es für diese Aufgabe keine Musterlösung geben kann, werden Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt und ein Gerüst angeboten, das den Seminarteilnehmern an die Hand gegeben werden soll.

Das Seminar richtet sich in erster Linie an die Soldaten, Militärgeistliche und zivile Angestellte der Bundeswehr, welche bereits in der Einsatzvorbereitung für diese Aufgabe ausgewählt wurden, bzw. sich freiwillig zur Verfügung stellten.

Für die Durchführung des Seminares greift die EAS auf die Kompetenz des Landesamtes für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei Nordrhein–Westfalen zurück. In der Ausbildung von Beamten der Polizei ist die Thematik „Überbringen einer Todesnachricht“ fester Bestandteil. Es ist somit garantiert, dass die Referenten über einen großen Erfahrungsschatz verfügen und aktuelle wissenschaftliche Studien und Erfahrungen aus dem eigenen Bereich in das Seminar einbringen.