Gudensberg-Obervorschütz. Wer Golf für einen ruhigen Spaziergang hält, wurde im hessischen Gudensberg eines Besseren belehrt. Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung (EAS) lud gemeinsam mit dem Evangelischen Militärpfarramt Fritzlar vom 27. bis 29. April zur zweiten Auflage des „Handicap Hunter“ in den hessischen Golfpark ein, dem acht motivierte Spieler folgten.
Von Sandmassen und Aha-Momenten
Unter dem scharfen Blick von Golfprofi Philipp Oster gab es kein Verstecken. Jede noch so kleine Schwäche in der Schlägerhaltung wurde entlarvt, jeder Bewegungsablauf seziert. Ob beim filigranen Putten oder beim (meist wenig geliebten) Tanz im Bunker: Es wurde geschwitzt, korrigiert und neu fokussiert.
Spätestens am Abend folgte für viele die schmerzhafte Erkenntnis: Golf aktiviert Muskelpartien, von deren Existenz so mancher Teilnehmer bis dato nur vage Vermutungen hatte.
Das Finale: Strategie gegen Naturgewalten
Tag zwei stand im Zeichen des Feinschliffs. Die Theorie des Vortags saß, die Schläge gewannen an Präzision. Doch dann die Belastungsprobe beim Abschlussturnier: Ein kräftiger Wind fegte über den Platz und forderte von allen Teilnehmenden höchste Konzentration und taktisches Geschick.
Das Ergebnis? Beeindruckend. Trotz der Böen lieferten alle acht Spieler eine sehenswerte Performance ab. Am Ende des Tages stand fest: Die Jagd war erfolgreich. Die Handicaps purzelten, die Technik saß und der Muskelkater war bei diesem Anblick fast schon wieder vergessen.
Neben dem sportlichen Aspekt stand vor allem eines im Vordergrund: Gemeinschaft, Austausch und die Möglichkeit, abseits des Dienstes neue Impulse zu gewinnen.









