Fritzlar. Am 14. November verwandelte sich die OASE – Haus an der Eder erneut in einen Ort voller Staunen, Lachen und kulinarischer Genüsse. Über 100 Gäste ließen sich von Kalibo, alias Kai Borchers, in eine magische Welt entführen, in der nichts so ist, wie es scheint – und in der selbst ein Seil mehr Enden haben kann, als die Logik erlaubt. Das Magic-Comedy-Dinner bot eine gelungene Mischung aus Zauberkunst, Humor und einem exquisiten 4-Gänge-Menü.
Eröffnet wurde der Abend vom Standortältesten Fritzlars, Oberst Thomas Blum. In seinen einleitenden Worten versprach er den Anwesenden nicht nur ein hervorragendes Essen, sondern auch eine Show, die für Begeisterung sorgen sollte. Ein Versprechen, das sich im Laufe des Abends mehr als erfüllte.
Gleich nach der Begrüßung betrat Kalibo die Bühne und brachte das Publikum schon mit seiner ersten Frage zum Grübeln: „Wie viele Enden hat ein Seil?“ Was als scheinbar simpler Einstieg begann, entwickelte sich zu einem verblüffenden Spiel mit Erwartungen. Mit schnellen Handbewegungen, pointiertem Humor und einer charmanten Leichtigkeit verwandelte er das Seil nach Belieben: mal zwei Enden, dann drei, kurz darauf keines – bis sich alles wieder in der ursprünglichen Form einfand.
„Ein Seil hat so viele Enden, wie Sie möchten – man muss nur fest genug daran glauben!“, erklärte der Magier augenzwinkernd. Der Saal quittierte die Darbietung mit Staunen und herzlichem Gelächter.
Auch kulinarisch bot der Abend einige überraschende Momente. Die Vorspeise wurde zunächst lediglich in Form schwarzer Becher serviert – ein ungewöhnlicher Anblick, der viele Gäste neugierig werden ließ. Doch mit einem weiteren magischen Handgriff verwandelte Kalibo die unscheinbare Darbietung in eine appetitliche Köstlichkeit.
Zwischen den einzelnen Gängen füllte der Magier die Wartezeit mit humorvollen Anmerkungen, spritzigem Wortwitz und überraschenden Tricks. Besonders im Gedächtnis blieb ein durchaus praktischer Tipp zum Sortieren von Socken – präsentiert mit jener Mischung aus Bühnencharme und Alltagskomik, die Kalibo so unverwechselbar macht. Auch ein Ausmalbild seines Sohnes wurde auf überraschende Weise in die Show eingebunden und sorgte für zusätzliche Lacher.
Ein weiteres Highlight war die Einbindung des Publikums: Gemeinsam mit einem Zuschauer ließ Kalibo eine Spielkarte verschwinden – nur um diese Sekunden später in einem verschlossenen Umschlag wieder auftauchen zu lassen. Die perfekte Mischung aus Fingerfertigkeit, Spannung und Humor riss das Publikum merklich mit.
Darüber hinaus kündigte Kalibo an, im kommenden Jahr mit gleich drei weiteren Auftritten in den OASE-Betreuungseinrichtungen zurückzukehren. Termine und Informationen werden zu gegebener Zeit auf der Website der EAS veröffentlicht – sehr zur Freude der Gäste, die sich auf ein Wiedersehen mit dem Magier freuen.
Dank an Küche, Team und Künstler: Auch das gesamte Team der OASE um Familie Lück trug maßgeblich zum Gelingen des Abends bei. Das sorgfältig abgestimmte 4-Gänge-Menü ergänzte die Show perfekt und verwöhnte die Besucher sowohl geschmacklich als auch visuell.
Zum Abschluss bedankte sich Oberstleutnant Rüdiger Wiederhold, Vorsitzender des Kuratoriums, herzlich bei allen Beteiligten, bei den Helferinnen und Helfern, bei Familie Lück und ihrem Team, den Ordonanzen sowie natürlich bei Kalibo. Sein Auftritt machte den Abend zu einem rundum gelungenen Erlebnis, das den Gästen noch lange in Erinnerung bleiben dürfte.
Ein Abend voller Magie, Humor und kulinarischem Genuss – und eine Vorfreude auf die kommenden Shows in den OASE-Betreuungseinrichtungen.
















