Tirol/Österreich. Strahlender Sonnenschein, bestens präparierte Pisten und jede Menge Gemeinschaft: Im Januar und Februar dieses Jahres verbrachten 72 Bundeswehrangehörige mit ihren Familien unvergessliche Winterwochen im Tiroler Ötztal. Die drei Skifreizeiten der Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung (EAS) boten sportliche Herausforderungen, erholsame Momente und vor allem wertvolle Zeit miteinander. Vom Skineuling bis zum erfahrenen Wintersportler – für alle war etwas dabei.
Organisiert wurden die Freizeiten von den Regionalbetreuern Norbert Arpe, Hubert Prinz und Oberstabsfeldwebel Marc-André Goerke. Das Angebot richtete sich an Soldatinnen und Soldaten verschiedener Betreuungsstandorte sowie ihre Angehörigen.
Pistenvielfalt im gesamten Ötztal
Während Anfänger erste Schwünge im Rahmen von Skikursen übten, erkundeten Fortgeschrittene mit dem Ötztaler Superskipass die Wintersportregion mit ihren 363 Pistenkilometern, 90 Liftanlagen und sechs Skigebieten. Dazu zählen unter anderem Sölden, Gurgl, Obergurgl, Ötz und Kühtai.
Das Wetter zeigte sich während aller drei Maßnahmen von seiner besten Seite und bot ideale Bedingungen für intensive Skitage vor beeindruckender Alpenkulisse.
Rodelspaß, Therme und gesellige Abende
Ein besonderer Höhepunkt war das Nachtrodeln in Sölden: Von der Mittelstation auf 2.170 Metern führte die 7,3 Kilometer lange Strecke mit 840 Höhenmetern hinab ins Tal. Mit Geschwindigkeiten von bis zu 48 km/h wurde die Abfahrt für viele zu einem der spektakulärsten Momente der Woche.
Auch abseits der Piste wurde Gemeinschaft großgeschrieben. Bei jeder Freizeit fand ein gemeinsamer Après-Ski-Abend in der Unterkunft statt – mit Musik, guten Gesprächen und kulinarischen Klassikern wie Currywurst und Glühwein. Bingo-Runden und Gesellschaftsspiele sorgten zusätzlich für ausgelassene Stimmung.
Zwei der drei Gruppen nutzten an einem wetterbedingt ungünstigen Skitag die Gelegenheit zu einem Thermenbesuch im Aqua Dome in Längenfeld, der Entspannung und Erholung bot.
Verlässliche Unterstützung im Hintergrund
Eine Besonderheit der Skifreizeiten 2026 war die tatkräftige Unterstützung durch jeweils zwei Bundeswehrköche des Logistikbataillons (LogBtl) 171 aus Burg, die die Wintersportbegeisterten mit reichhaltigem Frühstück und köstlichem Abendessen versorgten. Zusätzlich erhielt die Veranstaltung eine großzügige Lebensmittelspende der METRO aus Chemnitz.
Bewährtes Betreuungsangebot
Die Skifreizeiten werden seit vielen Jahren von der Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung (EAS) organisiert und sind ein fester Bestandteil ihres Angebots. Sie bieten Soldatinnen und Soldaten sowie ihren Familien eine wertvolle Möglichkeit, Abstand vom dienstlichen Alltag zu gewinnen und Gemeinschaft zu erleben.
Das Fazit der Teilnehmenden aller drei Veranstaltungen: Begeisterung auf ganzer Linie und der Wunsch, im kommenden Jahr wieder dabei zu sein.

























