Hoch zu Ross im Erzgebirge

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Eibenstock. Reiten, Stalldienst und gemeinsame Erlebnisse mit dem Pferd standen auf dem Programm der EAS-Reiterwoche im Reit- und Sporthotel in Eibenstock. Elf reitbegeisterte Teilnehmer erlebten vom 11. bis 16. September sechs abwechslungsreiche Tage im Erzgebirge.

Das Team hatte sowohl für die Neulinge als auch für die geübten Reiter einen anspruchsvollen Plan erarbeitet. Selbstverständlich gehörte auch die tägliche Stallarbeit dazu: Die Pferde mussten auf die Koppel gebracht und 50 Boxen ausgemistet werden. Neues Einstreu und frisches Futter standen ebenfalls bereit.

Für die Neureiter begann die Woche mit Longenarbeit, während die erfahrenen Reiter sich im Abteilungsreiten üben konnten. Hier wurden die Bahnfiguren/Hufschlagfiguren in den drei Gangarten (Schritt – Trab – Galopp) absolviert. Die Reitlehrerinnen versuchen dabei stets, die Zusammenarbeit von Mensch und Tier so harmonisch und effektiv wie möglich zu gestalten. Ergänzt wurde das Programm durch Geländeritte und eine Kremserfahrt.

Als einzigartig empfanden die Teilnehmer die Eindrücke bei der Besichtigung des Besucherbergwerks Pöhla. Mit der Grubenbahn ging es  3000 m hinab in den Berg und ein Bergmann erklärte interessante Fakten rund um den Wismutbergbau. So entstand der Gruß „Glück Auf“ unter den Bergleuten im Erzgebirge Ende des 16. Jahrhunderts, als diese noch zu Fuß ein- und ausgefahren sind.

Die Reiterfreizeit endete mit einem abendlichen Grillen, bei dem auch die Siegerehrung des Geschicklichkeitsturniers stattfand. Hierfür mussten die verschiedenen Mannschaften einen Parcours mit abwechslungsreichen Hindernissen oder Übungen auf Zeit durchreiten. Alle Teilnehmer konnten in dieser Disziplin siegen und erhielten eine farbige Tunierschleife als Auszeichnung.

„Schön, dass es solche Betreuungsangebote der EAS gibt“, war die gemeinsame Meinung der Teilnehmer.

Text: Hubert Prinz

Bilder: Kerstin Moncorps/Hubert Prinz